Thomas Schück Mediengestalter für Digital- und Printmedien | Bildbearbeitung

Bildbearbeitung

Je nach Verwendungszweck benötigen Bilder verschiedene Behandlungsweisen.

Für eine Druckproduktion können Bilder in hoher Auflösung verwendet werden, während es im Multimediabereich meistens auf möglichst geringe Datengrößen ankommt.

Des Weiteren können Bildparameter wie Auflösung, Licht und Tiefe, Gradation, Schärfe, Bildgröße und Farbmodus bei der Bildbearbeitung modifiziert werden.

Selektive Farbkorrektur

Für die selektive Farbkorrektur wird der vorgesehene Farbbereichereich ausgewählt. Das Rot mischt sich subtraktiv aus Magenta und Gelb. Der Magentaanteil wird auf Null gestellt, der Gelbanteil bleibt.

 

 

LAB-Farbkorrektur

Der zu ändernde Farbbereich wird maskiert. Durch die von voneinander unabhängige Steuerung der drei Kenngrößen Farbton, Sättigung und Helligkeit sind komplexe Farbkorrekturen und sogar Einfärbungen einfach durchzuführen.

Tonwertkorrektur

Schritt 1:

Hier wird mit Hilfe eines Histogramm und Schiebereglern, die Pixel für die Farbwerte eingestellt. Zuerst die Lichter in den einzelnen Farbkanälen (Rot, Grün, Blau), danach die Tiefen.

Schritt 2:

Anschließend wird mit dem Gammaregler die Helligkeit und den Kontrast des gesamten Bildes eingestellt. (Gesamtkanal = RGB)

Schritt 3:

Mit dem Gammaregler können nun Farbstiche in den einzelnen Farbkanälen (Rot, Grün, Blau) korrigiert werden.
Wird ein Farbwert eines entsprechenden Kanals reduziert, erhöht sich der Wert seiner Komplementärfarbe.

Composing

Beim Composing entsteht aus zwei oder mehreren Bildern ein Neues. Hierbei werden unterschiedliche Ziele verfolgt.

Der Betrachter soll oder darf merken, dass das neue Bild nicht real wirkt.

Der Betrachter soll oder darf nicht erkennen, dass das neue Bild eine Fotomontage ist.

 

 

 

 

Grundsächlich müssen beim Composing folgende Bildparameter beachtet werden.

Schärfe

Farbcharakter

Licht und Schatten

Perspektive

Größenverhältnisse

Proportionen